Bäcker (m/w/d)
Tätigkeiten
Im Team Brot und Brötchen, Hefezöpfe, Teilchen und Kuchen backen, das sind sicherlich die Haupttätigkeiten eines/einer Bäcker*in. Sicher, wenn andere gerade Mittagspause machen, haben die Bäcker schon Feierabend, weil der Arbeitstag meist schon um zwei oder drei Uhr nachts beginnt. Im Dunkeln aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, gehört dazu. Wer aber nur die Arbeitszeiten sieht, hat den Beruf nicht verstanden. Viele Bäcker empfinden die Nachtarbeit übrigens als sehr entspannend. Die Ruhe und die eingespielten Arbeitsabläufe im Team lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Zum/Zur Bäcker*in gehört aber noch mehr: Vor allem Hygiene und Arbeitsschutz werden in der Backstube großgeschrieben. Auch die Kontrolle von Lebensmitteln und Waren, die zum Backen benötigt werden, ist ein wichtiger Teil der Bäckerausbildung.
Voraussetzungen
Die Grundrechenarten müssen in jedem Fall beherrscht werden. Geschickte Hände schaden nicht, genauso wenig, wie Kunden beraten zu können. Neben Kreativität und Teamfähigkeit sind das die wichtigsten Voraussetzungen für die Ausbildung zum Bäcker. Wie überall im Bereich der Nahrungsmittelzubereitung, trägt der/die Bäcker*in eine besondere Verantwortung.
Weitere Informationen
Um sich selbstständig zu machen, muss man die Prüfung zum/zur Bäckermeister*in bestehen. Damit kann man aber nicht nur selber Unternehmer werden, sondern z.B. auch in großen, guten Hotels oder Restaurants arbeiten. Man kann auch in die Industrie wechseln oder als Spezialist*in für deutsches Brot ins Ausland gehen. Hast du ausgelernt, ist mit den Karrieremöglichkeiten noch lange nicht Schluss. Als Bäckermeister*in kannst du an bestimmten Fach- und Hochschulen aufbauende Studiengänge wie z. B. Lebensmitteltechnologie oder Ernährungswissenschaften studieren – ohne Abitur oder Fachhochschulreife.
Ausbildungsort
Überbetriebliche Ausbildung und
Ausbildung im Betrieb wechseln sich ab.
Der Besuch der Berufsschule gehört auch dazu.
5 freie Stellen
Weitere Berufe