Dachdecker (m/w/d)
Tätigkeiten
Heute ein Flachdach, morgen der Ausbau eines Dachgeschosses mit Wärmedämmung. Dann eine Solaranlage oder eine Dachbegrünung. Auf der nächsten Baustelle eine tolle Fassadenbekleidung oder eine kleine Reparatur an Regenrinne oder Schornstein. Und noch viel mehr! Was ist das Besondere am Dachdeckerberuf? Du arbeitest im Team, aber trotzdem ist dein persönliches Können gefragt. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und man kommt durch die verschiedenen Baustellen viel herum. Du lernst viele Leute kennen und der Kontakt zu den Kunden macht absolut Spaß.
Voraussetzungen
Du solltest gerne an der frischen Luft sein, denn meistens arbeiten Dachdecker draußen. Natürlich muss auch mal zugepackt werden, das ist klar. Aber du musst kein Muskelprotz sein – im Handwerk ist Köpfchen gefragt, aber körperliche Fitness ist wichtig. Die Maschinen erledigen die wirklich schwere Arbeit. Du musst natürlich absolut schwindelfrei sein! Übrigens: Es gibt auch viele Dachdeckerinnen in diesem Beruf.
Weitere Informationen
Seit dem 1. August 2016 werden mit der neuen Ausbildungsordnung die Veränderungen im Bereich Energietechnik mit aufgegriffen. Wegen der Vielseitigkeit des Dachdeckerberufes kann man sich gut spezialisieren und eine gefragte Fachkraft werden. Im Unternehmen kann man Vorarbeiter*in oder Kolonnenführer*in werden. Oder du machst nach ein paar Jahren Berufserfahrung sogar deinen Meister. Im Dachdeckerhandwerk gibt es für jede*n eine lohnende berufliche Perspektive, z.B. bei den Herstellern oder dem Bedachungshandel als Berater*in. Auch interessante Weiterbildungen sind möglich, zum Beispiel zum/zur Gebäude-Energieberater*in oder Manager*in im Dachdeckerhandwerk. Und sogar Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Architektur oder Energie- und Gebäudetechnologie bieten sich an.
Ausbildungsort
14 Wochen bist du in der überbetrieblichen Ausbildung, die restliche Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb. Der Besuch der Berufsschule gehört auch dazu.