Maurer (m/w/d)
Tätigkeiten
Kaum ein Berufsbild hat so unter Vorurteilen zu leiden wie der Maurerberuf. Dabei hat sich mit der Weiterentwicklung der Bautechnik und durch neue Baustoffe das Berufsbild entscheidend verändert. Vorgefertigte Bauteile und Maschinen vereinfachen die Arbeit auf der modernen Baustelle. Da wird mal mit Kunst- oder Natursteinen gemauert, ein Sichtmauerwerk hochgezogen oder die Mauerhöhe mit einem Laser-Nivelliergerät gemessen. Und meistens wird in einem Team gearbeitet, auf die man sich verlassen kann. Von monotoner Arbeit kann also keine Rede sein. Zumal jede Baustelle neue Aufgaben stellt und das Wetter ein ums andere Mal ebenfalls für frischen Wind sorgt. In diesem Beruf gibt es für jeden genug Chancen, um sich Stein für Stein seinen beruflichen Aufstieg aufzubauen.
Voraussetzungen
Man muss gesundheitlich fit sein, um die Arbeiten ausführen zu können. Auch ist gerade in diesem Beruf technisches und handwerkliches Verständnis wichtig. Man muss die selben technischen Bauzeichnungen lesen können wie Architekt*innen und Bauingenieur*innen und mit diesen muss man auch verhandeln können. Auch die Kommunikation mit den anderen Handwerkern, die an einem Bau arbeiten, ist wichtig.
Weitere Informationen
Spätestens bei der Frage nach der Weiterbildung wird klar, dass der Beruf Maurer nichts für Dumpfmuffen ist. Mit einer Weiterbildung zum/zur Maurermeister*in hast du die Möglichkeit, in einem Bauunternehmen Führungsaufgaben zu übernehmen oder du machst dich selbstständig. Mit einem Meister hast du sogar die Möglichkeit, noch ein Studium aufzunehmen, beispielsweise Bauingenieurwesen oder Architektur. Danach
stehen dir viele weitere Möglichkeiten offen, wie du deine Zukunft gestalten kannst und das alles ohne Abitur. Und das ist nur ein Weg. Weitere Möglichkeiten sind: Technischer/technische Fach- oder Betriebswirt*in, Vorarbeiter*in oder Werkpolier*in.
Ausbildungsort
Überbetriebliche Ausbildung und Ausbildung im Betrieb wechseln sich ab. Der Besuch der Berufsschule gehört auch dazu.